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Silvia Bovenschen
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| Die imaginierte Weiblichkeit Exemplarische Untersuchungen zu kulturgeschichtlichen und literarischen Präsentationsformen des Weiblichen |
Im frühen 18. Jahrhundert drangen erstmals Frauen in größerer Anzahl in den Literatursektor ein; sie verkörperten den Typus der "gelehrten Frau"; einige von ihnen fanden Zugang zum Autorenstatus und avancierten zu "gekrönten Poetinnen". Schon in der Mitte dieses Jahrhunderts wurde ein anderer Frauentypus favorisiert: die Empfindsame, die "schöne Seele". Höhepunkt und vorläufiger Abschluß dieses ersten Vordringens der Frauen in den literarischen Diskurs war die Romantik.An exemplarischen Beispielen erörtert Silvia Bovenschen den Zusammenhang zwischen dem weitgehenden Ausschluß der weiblichen Phantasie aus der kulturellen Produktionssphäre und der männlich normierten Darstellung der Frau in Literatur, Ästhetik und Philosophie. Ihr Buch handelt von der "Geschichte der Geschichtslosigkeit" der Frauen. Es deckt die lange Spur eines Denk- und Sprechverbots auf. |
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| Suhrkamp
- 1. Auflage 1979, 25. Tds. 2000
- es 921
- 296 S.
- EUR 11,50
/ sFr. 21,00
- ISBN 3-518-10921-9 |