Gesa Heinrichs
Bildung, Identität, Geschlecht 

Fundierte Auseinandersetzung mit aktuellen philosophischen, sozialwissenschaftlichen und psychoanalytischen Identitätskonzepten

Klassische Identitätskonzepte haben es versäumt, den Zusammenhang von Identität und Geschlechtsidentität als untrennbar zu denken. Dagegen sieht Gesa Heinrichs in ihrer Studie Bildung immer auch als Geschlechterbildung. Sie zeigt, welche Chancen einer Bildungstheorie erwachsen, die es schafft, nicht Identität oder Differenz zu denken, sondern Identität als 'In-Differenz-Werden' zu verstehen.
Die Autorin rekonstruiert aktuelle philosophische, sozialwissenschaftliche und psychoanalytische Antworten auf die Frage, was Identität sei (u.a. Fredric Jameson, Jacques Lacan, Wolfgang Welsch) und setzt sich, ausgehend von klassischen feministischen Konzepten, vorrangig mit den Arbeiten von Judith Butler auseinander. Das Buch ist hervorragend als Einführung in und Überblick über aktuelle philosophische und (post-)feministische Theorien geeignet.


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Ulrike Helmer Verlag  -  2001  -  250 S.  -  EUR 22,50 / sFr. 40,50  -  ISBN 3-89741-069-9
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